5 Fakten über die Sonne, die Du wissen solltest

ALLE ELTERN
Aug 23, 2022

UVA, UVB, Lichtschutzfaktor – was ist denn nun was? Es ist uns klar, dass das alles etwas kompliziert klingen kann. Wir möchten versuchen, Dir alles zu erklären – von UV-Strahlen bis zum SPF-Schutz (LSF). Wir möchten um Deine volle Aufmerksam bitten, es wird gleich ernst.

Was ist SPF? 

Der SPF (Sun Protection Factor) gibt an, wie gut und wie lange Sonnenschutzmittel vor UVA-/UVB-Strahlung und Sonnenbrand schützen. Du solltest Deinen Lichtschutzfaktor aber entsprechend Deinem Hauttyp, der Höhe des UV-Indexes an Deinem Standort, Deinen Aktivitäten (liegst Du still in der Sonne oder treibst Du Sport?) und Deiner Umgebung wählen – Oberflächen wie Wasser und Schnee kann die Sonnenstrahlen reflektieren und sie noch weiter verstärken. Schnee kann tatsächlich bis zu 90 % UV-Strahlung reflektieren, was zu schwerem Sonnenbrand führen kann. Trage also beim Skifahren SPF50 auf.

Ist ein höherer Lichtschutzfaktor besser? 

Du wirst sicher überrascht sein: SPF30 absorbiert tatsächlich 96 % der UV-Strahlung der Sonne, SPF50 absorbiert 98 %, sodass die Menge der blockierten Strahlung also gar nicht so unterschiedlich ist. Der Unterschied zwischen SPF30 und SPF50 besteht darin, wie lange Sie in der Sonne bleiben können, bevor Sie einen Sonnenbrand bekommen, nicht im allgemeinen Schutzgrad gegen die Strahlen. 
Ein höherer SPF kann auch einen falschen Schutz vortäuschen und zu Verbrennungen und Sonnenschäden führen, weil die Leute glauben, dass sie nicht erneut ein Sonnenschutzmittel mit einem höheren Lichtschutzfaktor auftragen müssen.

Wie lange hält der Schutz? 

Wenn Deine Haut normalerweise nach 10 Minuten in der Mittagssonne verbrennt, kannst Du bei richtiger Anwendung von SPF20 20-mal länger (200 Minuten) in der Sonne bleiben, ohne zu verbrennen. Das gleiche Prinzip gilt für SPF30 und SPF50.

UVA, UVB – was ist der Unterschied? 

Einige Sonnenstrahlen sind für uns sichtbar – aber nicht alle. Drei verschiedene Arten von Sonnenstrahlen erreichen die Erde:

  • Strahlen, die für das bloße Auge sichtbar sind
  • Infrarotstrahlen
  • Ultraviolette (UV-)Strahlen, die je nach Wellenlänge entweder UVA- oder UVB-Strahlen sein können. 

UVB-Strahlen sind nicht so stark wie UVA-Strahlen und dringen nur in die äußere Hautschicht ein, sie sind aber eine der Hauptursachen für Sonnenbrand und Hautkrebs. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein, sogar durch Kleidung und Glas. Sie sind die Ursache für Hautalterung, Falten und Hautkrebs. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen Breitband-Sonnenschutz zu wählen, der sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützt, wie unsere Bambo Nature-Sonnenschutzmittel mit SPF30 und SPF50.

Finde den richtigen Schutz 

Für den besten Schutz vor UVA-/UVB-Strahlen ist es wichtig, die richtige Menge an Sonnenschutzmittel zu verwenden und immer wieder aufzutragen. Für die richtige Menge an Sonnenschutzmittel gibt es eine einfache Faustregel: 1 Handvoll für 1 Körper. Dieses Prinzip gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Ist die Sonne wirklich nur schlecht? 

All diese Informationen könnten den Eindruck erwecken, als ob die Sonne um jeden Preis gemieden werden sollte; aber das ist natürlich nicht der Fall.
Die Sonne hat auch viele gute Auswirkungen und der menschliche Körper braucht Sonnenschein, um richtig zu funktionieren. Die Sonnenstrahlen helfen uns bei der Bildung von Vitamin D, was den Kalziumstoffwechsel anregt und das Knochenwachstum fördert. Kalzium und stabile Knochen sind besonders bei Kindern und Jugendlichen im Wachstum wichtig. Bis etwa zum 30. Lebensjahr legt unser Körper nämlich Kalziumspeicher an, auf die wir dann später im Leben zugreifen können. Ziemlich cool, oder?

 

Und obwohl noch nicht ganz wissenschaftlich bewiesen wurde, dass Sonnenlicht ein Stimmungsaufheller ist, wissen wir alle, dass ein mürrisches Stirnrunzeln beim Anblick von ein bisschen Sonnenschein ganz schnell verschwinden kann!